Wiedergutmachung leisten

Der ESV Ansbach steht kurz vor dem Saisonende unter Zugzwang. Am 9. und vorletzten Spieltag der 2.Bundesliga empfangen die Mittelfranken im Kampf um den Klassenerhalt den amtierenden Vize-Meister ERV Schweinfurt (Sa, 16 Uhr). Nur ein Überraschungserfolg mit dreifacher Punkteausbeute würde die Ansbacher Hoffnungen auf einen Verleib in der zweithöchsten deutschen Spielklasse ernsthaft am Leben erhalten. Der Eintritt im Sportzentrum Ost ist selbstverständlich frei, für Essen und Getränke ist gesorgt.

Der ESV hat einiges Wiedergutzumachen. Am vergangenen Wochenende blamierte man sich mit dem letzten Platz bei der heimischen Bayerischen Meisterschaft. Unter anderem setzte es eine verdiente 1:4-Niederlage gegen eben jene Schweinfurter. Diese wollen bei ihrem letzten Saisonauftritt nochmals wichtige Punkt im Kampf um Platz 2 sammeln (derzeit genauso viele Minuspunkte wie die TSG Darmstadt).

Für die Gäste spricht der 11:0-Kantersieg im Hinspiel, der jedoch vor allem auf Grund der Ansbacher Doppelspiel-Belastung in dieser Höhe ausfiel. Die Rolle des Favoriten liegt allerdings dennoch auf Seiten des ERV.
ESV-Trainer Sascha Goldhausen kann entgegen der letzten Spieltage auf einen breiten Kader zurückgreifen. Mit Abwehrstütze Bastian Goldhausen und dem zuletzt als Torjäger in Erscheinung getretenen Christian Weiß fehlen zwar zwei wichtige Stammspieler, mit sieben Feldspielern stehen jedoch genug Alternativen zur Verfügung.

ESV Ansbach:
Kaas (Tor), Zippel, Schindler, Kirnig, Maximilian Weiß, Holub, Fabian Beck, Lukas Beck.