Pokalschlager wirft seine Schatten voraus

Der ESV Ansbach steht zum Jahresabschluss nochmals vor einer wahren Kraftprobe. Im nordrhein-westfälischen Hamm nehmen die Mittelfranken wie in den vergangenen Jahren am internationalen „Lutz-Obens-Gedächtnispokal“ teil. Auf den ESV wartet dabei ein regelrechter „Spiele-Marathon“. Binnen 26 Stunden wird das Team um die Spielertrainer Goldhausen/Cepeda sechs Partien zu bestreiten haben. Die Konkurrenz kommt dabei unter anderem aus der heimischen 2.Bundesliga sowie den benachbarten Niederlanden.

Mit der Aufnahme des Hallenbetriebs, haben auch die Vorbereitungen auf das wichtige Vorrundenspiel im DRIV-Pokal begonnen. Dort wartet am 19.Januar der Dauerrivale und Ligakonkurrent TSG Darmstadt. Der ESV will bei den Hessen das Achtelfinalticket lösen und damit das „Traumspiel“ gegen den Deutschen Meister RSC Cronenberg „erreichen“. Kurioserweise kommt es bereits an diesem Wochenende zum vorzeitigen Aufeinande rtreffen beider Klubs.

Die TSG gilt in Hamm als Turnierfavorit, sicherte man sich doch im vergangen Jahr den Titel. Als große Unbekannte geht der holländische Vertreter AGOR Dordrecht ins Rennen. Die Niederländer könnten sich als große Überraschung des Wochenendes entpuppen. Ähnlich stellt sich die Lage bei der Traditionsmannschaft der ERG Iserlohn dar. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld vom Zweitligisten RIC Mainspitze, dem REV Heilbronn sowie dem Gastgeber Hammer SV.

Nach dem Turniersieg beim Altenceller Herbstturnier, peilt der ESV mit einem kompakten Kader den dritten Abschlussrang an.

ESV:
Kaas (Tor), Zippel, Beck, Kirnig, Cepeda, Goldhausen

Teilnehmerfeld:
TSG Darmstadt, ESV Ansbach, RIC Mainspitze (alle 2.Bundesliga), AGOR Dordrecht (Holländische Meisterschaft), ERG Iserlohn (AH), REV Heilbronn, Hammer SV