Quo vadis? Richtungsweisendes Spiel für Zweitligisten

Gerade einmal hundert Minuten sind in dieser Saison gespielt und doch steht der Rollhockey-Zweitligist ESV Ansbach gewissermaßen schon vor einem wegweisenden Spiel. Die Mittelfranken empfangen am dritten Spieltag den RSC Gera (Sa, 16 Uhr). Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist ein Sieg Pflicht um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren. Die entscheidende Frage, die sich vor dem Aufeinandertreffen mit den ebenfalls noch punktlosen Thüringern stellt: Gelingt es dem ESV den Knoten im Angriff zu lösen?

Der letztjährige Vierte zeigte zum Auftakt zwei starke Auftritte, ging jedoch im Angriff zu fahrlässig mit seinen Chancen um. Zwei Tore in zwei Partien bedeuten aktuell den letzten Rang in dieser Disziplin. Gerade jetzt scheint mit dem RSC Gera der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt zu kommen. Gegen die Thüringer blieb man in den letzten Monaten sowohl auf Ligaebene als auch bei Testpartien ungeschlagen. Der ESV legte so im vergangen Jahr mit einem furiosen 6:3-Erfolg über den RSC den Grundstein für den späteren vierten Abschlussrang. Ein gutes Omen also um die Saison in die richtige Richtung zu lenken.

Doch auch die Geraer dürften unter Strom stehen. In der regionalen Presse war vor dem Start vom „Bronzerang“ – Platz 3 – die Rede gewesen. Hiervon ist der Vize-Meister von 2011 noch weit entfernt. Die bisherigen Auswärtspartien gingen mit 3:11 (in Schweinfurt) und 2:5 (in Darmstadt/TSG) deutlich verloren. Für beide Teams geht es also schon um mehr als nur drei Punkte.

ESV Ansbach:
Kaas, Sturm (beide Tor), Nachtrab, Platten, T. Kirnig, S. Kirnig, Goldhausen, Schreinecke, Beck

3.Spieltag:
ESV Ansbach – RSC Gera
TSG Darmstadt – RSC Chemnitz
RSC Darmstadt – RSC Chemnitz 
TSG Darmstadt – ERV Schweinfurt