„Ostwochenende“ zum Rückrundenstart

Die erste Saisonhälfte des ESV Ansbach ist gespielt und doch steht das Team bereits mit dem Rücken zur Wand. Zum Rückrundenstart wartet mit den Spielen in Gera (Sa) und Chemnitz (So) ein „Ostwochenende“ auf die Mittelfranken. Bereits die Partie in Thüringen könnte dabei zum Schicksalsspiel mutieren. Der ESV ist bei aktueller Tabellenkonstellation (vier Punkte hinter Gera) fast schon zum Siegen verdammt, will man die Saison nicht auf den letzten Tabellenplatz beenden. Und auch ein Unentschieden könnte bei dem schwierigen Restprogramm zu wenig sein. Nicht weniger als vier Auswärtsfahrten (bei 5 Partien) hält die zweite Saisonhälfte für die Mittelfranken bereit.

Das bisher spielerisch Gezeigte gestaltete sich dabei keineswegs so schlecht wie die Tabellenkonstellation wiederspiegelt. In den letzten Wochen zeigte man besonders in den Spielen gegen Schweinfurt – oder beispielsweise Chemnitz – durchaus ansprechende Leistungen. Großer Knackpunkt der Hinrunde: Die schwache Chancenausbeute. Gerade einmal zwei Treffer im Schnitt ist deutlich zu wenig für die eigenen Ansprüche. In der Hintermannschaft dagegen scheint es auch in diesem Jahr zu stimmen. Abwehrchef Bastian Goldhausen hat durchaus die richtige Taktik gefunden um die gegnerischen Reihen in Schach zu halten. Jetzt gilt es auch im Spiel nach vorne das richtige Rezept zu finden, um an die gute Entwicklung der letzten Jahre anzuknüpfen.

ESV Ansbach:
Kaas, Sturm (beide Tor), T. Kirnig, Goldhausen, S. Kirnig, Beck, Platten, Schreinecke

2.Rollhockey-Bundesliga Süd:
RSC Chemnitz – RSC Darmstadt (SA)
RSC Gera – ESV Ansbach (SA)
RSC Chemnitz – ESV Ansbach (SO)
RSC Gera – RSC Darmstadt (SO)

Rückrunde ESV:
19.07.: Gera-Ansbach
20.07.: Chemnitz-Ansbach
06.09.: RSC D.-Ansbach
13.09.: TSG D.-Ansbach
21.09.: Ansbach-TSG D.