Mit „6-Punkte-Spiel“ aus der Frühjahrspause

Die lange Liga-Unterbrechung geht für den ESV Ansbach zu Ende. Sieben Wochen nach dem knappen 0:1 gegen Vize-Meister RSC Darmstadt warten endlich die nächsten beiden Aufgaben. Innerhalb weniger als 24 Stunden treten die noch punktlosen Mittelfranken zweimal im Rollhockey-Osten Deutschlands an. Die vermeintlich wichtigere Partie steigt dabei bereits am Samstag. Dann kommt es beim RSC Gera zum „6-Punkte“-Spiel im Kampf um die Mittelfeldränge.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich dieses Duell meistens zu einem echten Krimi – zuletzt mit dem besseren Ausgang für die Thüringer. Die Gastgeber behielten in der abgelaufenen Serie jeweils mit zwei Toren Unterschied (3:1 / 7:5) die Oberhand und konnten auch in dieser Saison mächtig Selbstvertrauen tanken. Mit einem 5:4-Heimsieg über den Titelanwärter aus Chemnitz ließ der RSC aufhorchen.
Für eine Überraschung wäre Anfang Mai auch fast der ESV gut gewesen. Das Team von der Rezat hatte den 2.Liga Vize-Meister RSC Darmstadt am Rande eines Punktverlustes. Lediglich ein Treffer fehlte am Ende zum Unentschieden.

An diese Leistung würde man auch gerne am Sonntag in Chemnitz anknüpfen. Das Hinspiel gegen die Sachsen entwickelte sich trotz eines guten Auftritts zu einer klaren Angelegenheit. 9:4 hieß es am Ende aus Sicht des ESV. Seitdem gab es für die Sachsen jedoch nur noch bedingt Grund zur Freude. Niederlagen gegen Schweinfurt, Gera und Darmstadt sorgen dafür, dass der ehemalige Serienmeister bereits um seine (wohl) letzte Chance im Kampf um Rang 2 kämpft.

ESV Ansbach:
Kaas, Sturm (beide Tor), Nachtrab, T. Kirnig, Goldhausen, S. Kirnig, Beck, Schreine-cke