Kegeln: TSV Wörth – Herren 1

Samstag, 10.10.2015  13:00 Uhr

TSV Wörth : ESV Ansbach/Eyb 6:2  (3246:3238)

Ansbach lässt zu viele Chancen liegen und verliert mit 2:6. Unentschieden knapp verpasst.

Nach einem Spiel mit Höhen und Tiefen verliert Ansbach nur knapp mit 8 Holz und hätte ein Unentschieden durchaus verdient gehabt.
Im Startpaar setzten die Ansbacher diesmal Roland Ebert gegen Siegfried Kainz. Der Ansbacher spielte seine ganze Klasse aus, er holte alle vier Sätze und lieferte mit 598:516 Holz eine super Leistung ab. Auf den Nebenbahnen hatte es Bernd Hadersbrunner gegen Günther Baumann deutlich schwerer. Zwar spielte auch er mit 563 Holz ein sehr gutes Ergebnis, dennoch musste er sich bei 2:2 Sätzen seinem Gegner knapp mit 563:570 Holz geschlagen geben. Aber bei einem Zwischenstand von 1:1 MP und plus 75 Holz war noch alles im grünen Bereich.
Doch im Mittelabschnitt kam es knüppeldick für den ESV. Bernd Ziegler verletzte sich beim Aufwärmen und da kein Ersatzspieler mitgereist war, musste er durchspielen. Er hatte gegen Johann Bemmerl keine Chance. Bei 442:542 Holz und 0:4 Sätzen war der Holzvorsprung dahin. Nebenan kam Thomas Weger gegen Michael Schindler gut ins Spiel. Bei 2:0 Sätzen und einem Vorsprung von 23 Holz schien alles für den Ansbacher zu laufen. Doch dann die Wende, sein Gegner kam immer besser ins Spiel. Er holte die beiden nächsten Sätze und mit den letzten Kugeln bei 530:527 Holz auch noch den MP für die Hausherren. So war jetzt bei einem Stand vom 1:3 MP und minus 32 Holz das Schlusspaar der Ansbacher mächtig unter Druck, um das Spiel noch zu drehen.
Das dies nicht gelingen sollte zeigte sich schnell. Stefan Bleile hatte gegen den bundesligaerfahrenen Karl Geier keine Chance. Er verlor alle vier Sätze und blieb mit 516:580 Holz auch im Gesamtergebnis weit zurück. So hatte Kurt Rudolf Schmidt gegen Benjamin Dimeier nur noch eine Chance auf ein Unentschieden, wenn er nicht nur sein Spiel sondern auch das Gesamtergebnis für Ansbach entscheiden würde. Er kämpfte bravourös, holte alle vier Sätze und hatte am Ende mit 592:508 Holz auch ein hervorragendes Ergebnis auf dem Zählwerk. Allerdings konnten sich die Hausherren am Ende das letzten Abräumens knapp in Front schieben und den 8 Holz Vorsprung ins Ziel retten. Das letztliche 6:2 Ergebnis ist deutlicher, als der Spielverlauf tatsächlich war.

Verfasser: Bernd Hadersbrunner