Kegeln: TSV 1880 Schwandorf – Herren 1

Samstag, 06.02.2016  13:30 Uhr

TSV 1880 Schwandorf : ESV Ansbach/Eyb 6:2  (3156:2978)

Ansbach verpasst beim Tabellenführer ein Unentschieden nur knapp

Trotz der auf dem Papier deutlichen Niederlage wäre mit etwas mehr Glück sogar ein Unentschieden für die Ansbacher beim Tabellenführer möglich gewesen.
Im Startpaar konnte sich Bernd Hadersbrunner gegen Bruno Hartl nach vier umkämpften Sätzen mit 2,5:1,5 bei 515:496 Holz durchsetzen und den ersten MP für den ESV holen. Stefan Bleile aber konnte mit Thomas Leher nicht mithalten. Seine 0:4 Niederlage bei 470:539 Holz brachte die Ansbacher bei 1:1 MP mit 50 Holz in Rückstand.
Auch im Mittelabschnitt konnten die Gäste ein Duell gewinnen. Bernd Ziegler geriet zwar im ersten Satz gegen Stefan Schrembs deutlich in Rückstand, konnte dann aber nicht nur alle weiteren Sätze zum 3:1 gewinnen, sondern am Ende sogar noch mit 510:497 Holz das Gesamtergebnis holen. Der Ersatzmann der Ansbacher Sasa Stanisic zeigte gegen Andreas Roidl im ersten Durchgang ein spannendes Spiel, musste sich dann aber doch glatt mit 0:4 Sätzen bei 440:555 Holz geschlagen geben. Damit war bei 2:2 MP und einem Holzrückstand von 152 Holz der Sieg weg, mit zwei Siegen in den beiden letzten Duellen aber noch immer ein Unentschieden möglich.
Dies lag auch bis zum Schluss in der Luft. Roland Ebert gegen Reinhold Schober und Kurt–Rudolf Schmidt gegen Stefan Schwaiger kämpften um jedes Holz und hatten beide vor dem Finaldurchgang jeweils einen 2:1 Satzvorsprung. Damit hätte in beiden Duellen der Sieg im letzten Satz genügt, um trotz deutlichem Holzrückstand noch ein Unentschieden zu erreichen. Doch das Glück war einmal mehr nicht auf Seiten der Ansbacher. Wenige Schub vor Schluss räumten die Hausherren schwierige Bilder, während die Ansbacher zu oft in der Mitte hängen blieben. So musste sich sowohl Roland Ebert bei 2:2 Sätzen mit 531:550 Holz geschlagen geben, als auch nebenan Kurt-Rudolf Schmidt, ebenfalls mit 2:2 Sätzen mit 512:519 Holz. Erneut traten die Ansbacher die Heimfahrt mit leeren Händen an. Am kommenden Samstag findet mit einem Heimspiel gegen Cadolzburg das nächste „Endspiel“ für den ESV statt.

Verfasser: Bernd Hadersbrunner