Kegeln: Herren 1 – TSV 2000 Rothenburg

Samstag, 24.02.2018

ESV Ansbach/Eyb : TSV 2000 Rothenburg  1:7  (3116:3378)

ESV-Kegler verlieren mit schwacher Leistung Derby gegen Rothenburg

Im Startpaar lieferten sich Stefan Bleile und Michael Zobel ein sehenswertes Duell auf hohem Niveau. Der Ansbacher Spieler behielt dabei dank sicherem Spiel in die Vollen und nur zwei Fehlern im Abräumen die Oberhand. Er konnte sich mit 3:1 Sätzen bei guten 578:559 Holz durchsetzen. Doch auf den Nebenbahnen lief es für den ESV Ansbach nicht so gut. Bernd Hadersbrunner begann zwar stark und holte sich gleich den ersten Satz gegen Tobias Härtig. Dann aber ging nicht mehr viel bei ihm zusammen. Er verlor alle weiteren Sätze zur deutlichen 1:3–Satz–Niederlage. Mit schwachen 519:580 Holz ließ er auch im Gesamtergebnis mächtig Federn, so dass die Tauberstädter bei 1:1 MP schon mit 42 Holz vorne lagen.

Im Mittelabschnitt kam es dann knüppeldick für die Gastgeber. Kurt Schmidt konnte gegen den auf konstant gutem Niveau spielenden Michael Breitschwerdt nicht mithalten. Er verlor alle Sätze und hatte auch mit 493:564 Holz deutlich das Nachsehen. Nebenan kam Holger Geng gegen Peter Schiller ähnlich klar unter die Räder. Er konnte zwar zwei Sätze gewinnen, im Gesamtergebnis hatte der Rothenburger Spieler aber mit 562:504 Holz ein deutliches Polster. Bei einem Rückstand von 171 Holz bei 1:3 MP war das Spiel für den Tabellenführer aus Rothenburg bereits jetzt entschieden.

So versuchten im Schlusspaar Bernd Ziegler und Norbert Wiesinger zumindest noch Ergebniskorrektur zu betreiben. Doch auch das misslang. Bernd Ziegler sah gegen Robert Raithel kein Land. Er unterlag mit 0:4 Sätzen bei 504:554 Holz klar. Auch Norbert Wiesinger konnte gegen Waldemar Kerner sein Potential nicht abrufen. Auch er zog mit 1:3 Sätzen bei 518:559 Holz den Kürzeren.

Mit diesem Kantersieg und einer tollen Mannschaftsleistung stellen die Rothenburger wohl den Aufsteiger in die Bezirksoberliga. Den Ansbachern hingegen bleibt nur noch eine geringe Chance, eventuell noch den zweiten Platz, der wahrscheinlich noch zum Aufstieg berechtigt, zu holen. Allerdings müssten dazu  alle drei restlichen Spiele gewonnen werden und sich die vor Ansbach platzierten Mannschaften noch mindestens einen Ausrutscher erlauben.

Verfasser: Bernd Hadersbrunner