Kegeln: BWH Langenzenn 2 – Herren 1

Samstag 04.02.2017  10:30 Uhr

BWH Langenzenn 2 : ESV Ansbach/Eyb  2:6 MP  (3233:3332)

Ansbacher Kegler landen Auswärtssieg

Im Startpaar musste Bernd Hadersbrunner gleich den ersten Satz gegen Hans–Peter Seichter abgeben. Dank der starken Durchgänge 2 und 3 konnte er dann das Spiel zum 2:1 drehen. Vor dem Finalsatz lag er aber noch immer ein Holz zurück, so dass er zum Mannschaftspunkt auch noch den letzten Satz gewinnen musste. Mit etwas Glück schaffte der Ansbacher das auch und holte mit 3:1 Sätzen (566:557 Holz) den ersten MP für Ansbach. Nebenan spielt Kurt Schmidt souverän gegen Alexander Christensen. Er gab nur den zweiten Satz ab und siegte deutlich mit 3:1 Sätzen bei tollen 574:521 Holz. So lag Ansbach mit 2:0 MP und plus 62 Holz gut im Rennen.

Im Mittelpaar musste sich Bernd Ziegler mächtig ins Zeug legen, um gegen Harald Muhrer zu bestehen. Erst der Sieg im Finalsatz brachte ihm den Satzausgleich und bei 553:510 Holz den Vorsprung zum Gewinn des dritten MP für die Gäste. Auf den Nebenbahnen begann Stefan Bleile gegen Heinz–Harald Knies stark, musste dann aber seinen Kontrahenten ziehen lassen. Am Ende verlor der Ansbacher mit 1:3 Sätzen und 518:535 Holz seinen MP. Dennoch war bei 3:1 MP und einem Vorsprung von 88 Holz der Sieg in Griffweite.

Im Schlussabschnitt musste sich Roland Ebert zunächst im ersten Satz knapp gegen Stefan Appel geschlagen geben. Dann aber zeigte er sein wahres Können und holte mit tollen Ergebnissen die Sätze zwei und drei. Sein Holzvorsprung war dabei so groß, dass auch der Verlust des Finalsatzes keine Rolle mehr spielt. Ebert holte sich bei 2:2 Sätzen mit der Tagesbestleistung von 580:550 Holz den vierten MP für die Gäste. Auch Thomas Weger auf den Nebenbahn begann stark und hielt sein Spiel gegen Harald Volkert bis zum Schluss spannend. Vor dem letzten Satz führte er mit einem Holz und 2:1 Sätzen. Erst im Abräumen des letzten Durchgangs  musste er die Waffen strecken und unterlag bei 2:2 Sätzen mit 560:541 Holz.

Am deutlichen 6:2 Erfolg der Ansbacher war da aber längst nicht mehr zu rütteln.

Verfasser: Bernd Hadersbrunner