Fußball: Erste schlägt Roth

Zweite mit Remis in Schalkhausen

So geht Abstiegskampf!

Mit einer extrem starken kämpferischen Leistung sicherte sich der ESV drei immens wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gegen den Aufstiegsaspiranten aus Roth.

In der ersten halben Stunde neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld, ehe der ESV mit der ersten richtigen Torraumszene des Spiels in Führung ging. Sandner eroberte das Spielgerät in der gegnerischen Hälfte, setzte Christian Burkhardt in Szene, der auf Kapp weiterleitete, und dessen Hereingabe wusste Schröferl gekonnt aus 16 Metern im langen Eck unterzubringen. Keine fünf Zeigerumdrehungen später vernaschte der starke Schröferl zwei Gegenspieler auf dem berühmten Bierdeckel und bediente Sandner, der sehenswert via Absatzkick das 2:0 markierte.
Während Roth in der ersten Halbzeit keinen nennenswerten Torabschluss zu verzeichnen hatte, musste der Eyber Schlussmann Andreka nach der Halbzeit zweimal gegen Spießl all sein Können aufbieten, ehe er zur Krönung einen äußerst zweifelhaften Strafstoß gegen Harting bärenstark entschärfte.
In der Folge kontrollierte Roth das Spiel, brachte mehrere Freistöße vor das Eyber Gehäuse, ohne aber das Tor mit mehreren Abschlüssen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Auf der Gegenseite verpasste es die Heimelf, bei einigen Kontern den Deckel drauf zu machen.
Somit schaffte es der ESV letztendlich auf Grund der bärenstarken, mannschaftlich sehr geschlossenen Leistung den Ausfall der drei besten Torschützen zu kompensieren und das Ergebnis mit dem Glück des Tüchtigen, den alten Haudegen Zippold und Jörg Burkhardt in der Innenverteidigung sowie einem starken Schlussmann Andreka zu null über die Zeit zu bringen.

Torschützen: 1:0 Schröferl (41.), 2:0 Sandner (45.)

Nicht nach Plan lief es bei der Zweiten, die sich in Schalkhausen mit einem Remis begnügen musste. Wieder einmal eine unzureichende Chancenverwertung, eine umstrittene gelb-rote Karte gegen Dennis Zagarevic sowie der Ausgleich der Heimelf kurz vor Schluss kosteten letztendlich den Dreier.