ESV I – TuS Feuchtwangen 2:4 (0:2)

Ausgerechnet im Spitzenspiel gegen den TuS Feuchtwangen zeigte der ESV seine schlechteste Saisonleistung und musste sich den stark aufspielenden Kreuzgangstädtern völlig verdient mit 2:4 geschlagen geben.

Von Anfang an stellten die Gäste die wesentlich präsentere und spielstärkere Elf und dominierten die Begegnung deutlich. Der ESV fand hingegen überhaupt nicht in die Partie und konnte nur reagieren. Logische Konsequenz war die Gästeführung nach 25 Minuten, als Tobias Keilwerth von einem Eyber Ballverlust im eigenen Strafraum profitierte und per Drehschuss ins lange Eck zum 0:1 traf. Auch danach blieb der TuS am Drücker und baute seine Führung bereits 8 Minuten später aus. Torschütze war der ungemein agile Manuel Beck per Kopf nach einem weiten Flankenschlag ans Fünfmetereck, der die Eyber Abwehr als interessierte Zuschauer sah.

Wer nach der Pause das in dieser Saison schon öfters erlebte Aufbäumen des ESV erwarte hatte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Bei den Eybern klappte im Gegensatz zu den Gästen weiterhin so gut wie nichts. Die sorgten nach 57 Minuten für die Vorentscheidung, als Manuel Beck ein Missverständnis der ESV-Abwehr eiskalt ausnutzte und zum 0:3 abstaubte. Ein Lebenszeichen der Gastgeber gab es nach 73 Minuten, da nämlich verwandelte Christian Sandner einen indirekten Freistoß im Strafraum per Flachschuss zum 1:3. Der TuS reagierte darauf aber prompt und versetzte dem ESV in Form des dritten Treffers von Manuel Beck den endgültigen Knockout (78.) Tobias Hasselmeier durfte für die Heimelf in der Schlussminute noch Ergebniskosmetik zum 2:4 betreiben, ehe die an diesem Tag einfach besseren Gäste die Verteidigung der Tabellenführung bejubeln durften. Erwähnenswert noch die faire Spielweise beider Teams unter der tadellosen Leitung von Schiedsrichter Benedikt Krug (TV Eckersmühlen).

ESV Ansbach-Eyb: Geret, Göttlicher, Ruttmann, Baumann Carol, Holzner, Baumann Robert, Kapp, Beck (63. Forikov), Sandner, Hasselmeier, Schuster (63. Kraft).

Erschienen: 2012-10-01
Verfasser: Harald Gründel

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