Erste gewinnt Derby gegen den TUS – Zweite weiter auf Talfahrt

ESV I – TUS Feuchtwangen 5:3 (0:1)

15-07-Ruttmann-Stefan

Frischgebackener Vater
und wertvoller Joker:
Routinier Stefan Ruttmann

Zum wiederholten Male in dieser Saison bot unsere Elf den Zuschauern ein Offensivspektakel erster Güte und rang den TUS Feuchtwangen in einem packenden Derby nieder. In den ersten 20 Minuten sah es allerdings gar nicht nach einem Erfolg für unsere Mannschaft aus, denn da legten die Gäste los wie die Feuerwehr und diktierten eindeutig das Geschehen. Lohn dafür war der Führungstreffer durch Soner Basar per abgefälschtem Fernschuss (13.). In der Folgezeit konnten die Kreuzgangsstädter ihr hohes Anfangstempo allerdings nicht halten und sahen sich vermehrten Offensivaktionen des ESV ausgesetzt. Die beste Ausgleichsmöglichkeit vor der Pause vergaben dabei nacheinander David Scherb und Wolde Kapp, die am Pfosten bzw. im Nachschuss an Torhüter Sven Berger scheiterten.

Richtig turbulent wurde es dann in der zweiten Halbzeit, als David Scherb (48.) und Tim Eisenberger (56.) das Spiel mit ihren beiden Toren innerhalb von zehn Minuten drehten. Diese Führung brachte die Eisenbahner noch mehr auf Touren, und als Tobias Hasselmeier Tim Eisenberger nach 73 Minuten mit einem genauen Pass auf die Reise schickte, machte dieser das 3:1 per Lupfer über den Torhüter perfekt. Den Hattrick vollendete Eisenberger schließlich in der 84. Minute, als er mustergültig von David Scherb bedient, die Kugel zum 4:1 ins Netz grätschte.

Nun aber nahm das Spiel nochmals eine Wende, denn der TUS zeigte trotz des klaren Rückstandes Moral und verkürzte binnen kurzer Zeit durch einen Doppelschlag von Reichert auf 4:3 (86. und 87. Minute). Ehe aber das große Zittern im Eyber Lager ausbrechen konnte, machte David Scherb mit seinem umjubelten zweiten Treffer zum 5:3 nach 88 Minuten alles klar.

Aufstellung ESV: Eberhardt, Burkhardt, Meier (87. Schuster) Schreiber, Kreißelmeier, Baumann (54. Ruttmann), Kapp, Preis, Hasselmeier, Eisenberger, Scherb (88.).

SV Arberg II – ESV II 2:0 (1:0)

Weiterhin keinen Fuß auf den Boden bekommt unsere Zweite in der A-Klasse 2. Was nützen überlegenes Spiel und Anerkennung des Gegners, wenn unter dem Strich nichts, sprich keine Tore, herauskommt? Auch in Arberg spielten unsere Jungs gefällig und teilweise überlegen, standen aber am Ende wieder einmal mit leeren Händen da. Da bleibt es nur, mit Beharrlichkeit und Fleiß an den bestehenden Problemen zu arbeiten. Oberstes Gebot hierbei: regelmäßiger und zahlreicher Trainingsbesuch.