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Rollhockey: U13-Turnier am 22.09.19

Einen versöhnlichen Abschluss konnte der U13 Rollhockeynachwuchs beim letzten Turnier in Frankfurt am Main feiern. Trotzt des Ausfalls von 3 Spielern konnten die notwendigen Punkte zum Erreichen des 2. Platz eingefahren werden.

Im ersten Spiel gegen Darmstadt machte sich die lange Sommerpause bemerkbar, da erst zwei Trainingseinheiten absolviert werden konnten, was sich gegen die spielfreudigen Hessen schnell auswirkte. Fehlende Zuordnung in der Defensive ermöglichte den Darmstädtern einfache Möglichkeiten, die sie konsequent nutzten und bereits nach 7 Spielminuten mit 3:0 in Front lagen. Dass der Rückstand sich in Grenzen hielt, hatten die Eyber ihren Schlussmann Simon Haase zu verdanken, der das ein oder andere Mal zur Stelle war und den Einschlag verhinderte. In der zweiten Halbzeit ergaben sich vereinzelte Torchancen. Eine davon nutze Julian Urbanke zum 1:5 Anschlusstreffer. Am Ende siegte der Favorit verdient mit 7:1.

Im Spiel gegen die Gastgeber waren die Eyber spielbestimmend und gingen bereits in der 3. Spielminute mit 1:0 in Führung. Beruhigend war diese Führung jedoch nicht, da viele Chancen nicht genutzt wurden und im Gegenzug die Frankfurter einige Chancen zu verzeichnen hatten. Zum Ende der ersten Halbzeit erhöhten die Eyber auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild, der ESV haderte mit der Chancenverwertung und die Gastgeber kamen zu gelegentlichen Kontern. Mit drei weiteren Treffern durch Frederic Depperschmidt war der hoch verdiente 7:0 Endstand erreicht.

Im dritten Spiel des Tages unterlag Frankfurt der SG Darmstadt mit 1:10.

Aufstellung: Simon Haase (Tor), Frederic Depperschmidt (4 Tore), Antonia Fischer, Saskia Grab, Adrian Schmidt, Julian Urbanke (4) und Peter Volkhardt.

Spielbericht zum Heimturnier unserer U13 Rollhockeyjunioren

Ein Sieg und eine Niederlage war die Ausbeute der U13 bei ihrem Heimturnier am vergangenen Samstag.

Bereits in der 3.Spielminute des Auftaktspiels, gegen die SG Darmstadt, erhielt die Hoffnung auf einen Sieg, durch das 0:1 einen Dämpfer. Obwohl die Hessen ohne Auswechselspieler anreisten, konnten die ESV`ler aus der numerischen Überlegenheit keinen Nutzen schlagen und nicht genügend Druck auf die gegnerische Defensive aufbauen. Im Angriff wurde zu oft die Einzelaktion gesucht anstatt den Gegner durch ein kontrolliertes Passspiel mehr zu fordern. Dabei wurde ein ums andere Mal die Defensive vernachlässigt und ESV Schlussmann Simon Haase konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen und hielt somit seine Farben im Spiel. Im zweiten Spielabschnitt war der Wille der Gastgeber, dem Spiel eine Wende zu geben anzumerken, aber es wollte kein richtiger Spielfluss zu Stande kommen, was sicherlich auch an den konsequenten Wechseln des Heimtrainers lag, denn alle Spieler sollten genügend Einsatzzeit bekommen. In den letzten Minuten sicherten noch zwei weitere Treffer der Gäste, den in der Summe verdienten 3:0 Erfolg.

Im zweiten Spiel gegen Frankfurt spielte der Gastgeber von Anfang an auf Sieg und bereits nach 5 Spielminuten erzielte Julian Urbanke mit einem lupenreinen Hattrick die 3:0 Führung. In der Folgezeit erhöhte die an diesem Tag beste ESV`lerin, Antonia Fischer, mit zwei Toren auf 5:0 Ein weiterer Treffer durch Urbanke stellte den 6:0 Halbzeitstand her. Beim Anspiel der Gäste zur zweiten Halbzeit schaltete Tyler Bäuml blitzschnell, eroberte die Hartgummikugel und versenkte sie zum 7:0 in den Maschen. In der 19. Spielminute konnte sich auch noch Frederic Depperschmidt mit dem 8:0 in die Torschützenliste eintragen. In den letzten beiden Spielminuten machte Antonia Fischer den verdienten 10:0 Endstand klar.

Im dritten Spiel des Tages unterlag Frankfurt der SG Darmstadt mit 0:8.

Aufstellung: Simon Haase (Tor), Tyler Bäuml (1 Tor), Frederic Depperschmidt (1), Antonia Fischer (4), Saskia Grab, Maya Grottenthaler, Amelie Rödel, Adrian Schmidt, Julian Urbanke (4) und Peter Volkhardt.

Tabelle:

  1. SG Darmstadt 12 34:0
  2. ESV Ansbach/Eyb 6 15:15
  3. Vorwärts Frankfurt 0 0:34

Rollhockey U13 Turnier beim RSC Darmstadt

Spielbericht zum 30.03.2019

Am vergangenen Wochenende startete der U13 Rollhockeynachwuchs beim RSC Darmstadt, ohne etatmäßigen Torhüter und Torjäger, in die Süddeutsche Runde.
Im Auftaktmatch stand man der Mannschaft aus Frankfurt gegenüber. Trotz der Ausfälle übernahmen die Eyber in der Anfangsphase die Initiative und erspielten sich einige gute Torchancen, wovon Antonia Fischer eine davon in der 4. Spielminute zur verdienten 1:0 Führung nutzen konnte. Leider brachte die spielerische Überlegenheit in der Folgezeit keine weiteren Treffer. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte wieder A. Fischer auf 2:0. Doch beruhigend war der Vorsprung dennoch nicht, da die Frankfurter immer wieder zu gefährlichen Gegenstößen kamen. Doch Peter Volkhardt, der seinen etatmäßigen Keeper vertrat, hielt seinen Kasten sauber. Mit einem fulminanten Finish, mit 3 Toren in 40 Sekunden, machten die Eyber kurz vor Spielschluss endgültig alles klar und sicherten sich somit die ersten Punkte der Saison.
Mit dem Gastgeber, der SG Darmstadt, wartete der stärkere Gegner und Titelaspirant im zweiten Spiel. Doch gegen alle Erwartungen hatte der ESV Nachwuchs die ersten Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Dies rächte sich schnell und der Gastgeber war vorm ESV Gehäuse eiskalt und ging schnell mit 3:0 in Führung. Auch die starke Leistung von Maya Grottenthaler konnte nicht verhindern, dass die SG ihren Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Das Endergebnis von 12:0 spiegelt allerdings nicht die Leistung des ESV Nachwuchs wieder, da zu jeder Zeit versucht wurde durch eigene Konter einen Treffer zu erzielen. Auf Seiten des ESV kam auch Adrian Schmidt, der noch für die U11 spielberechtigt wäre, zum Einsatz und sammelte erste Wettkampferfahrung.
Im ersten Spiel des Tages unterlag Frankfurt dem Gastgeber mit 0:11.

Aufstellung: Peter Volkhardt (Tor), Tyler Bäuml (2 Tore), Frederic Depperschmidt, Antonia Fischer (3), Saskia Grab, Maya Grottenthaler, Adrian Schmidt

Tabelle:

Pos.TeamPunkteTore
1. RSC Darmstadt623:0
2.ESV Ansbach Eyb35:12
3.TGS Vorwärts Frankfurt00:16

9 Punkte! Mit Spielfreude zum perfekten Saisonabschluss

Letzter Spieltag der Rollhockey Regionalliga Süd

Der ESV Ansbach hat zum Ausklang der Rollhockey-Regionalliga Süd für eine Überraschung gesorgt. Am letzten Turniertag feierten die Mittelfranken in neuer Besetzung gleich drei Siege und überzeugten dabei vor allem mit ihrem variablen Offensivspiel. Gerade das Trio Sven Kirnig (10 Tore), Dominik Hinteregger (5) sowie Sebastian Lampert (7) harmonierte ohne große Startschwierigkeiten. Der ESV sicherte sich mit diesem Wochenende den anvisierten dritten Platz. Endgültig feiern konnte der fränkische Nachbar aus Schweinfurt. Die „Zweite“ des 2.Bundesligisten kürte sich erwartungsgemäß zum neuen Regionalliga-Meister.

Gleich zu Beginn kam es gegen Frankfurt zum „Endspiel“ um Rang 3. Bei einem Punkt Vorsprung sollte es mindestens ein Unentschieden sein, um die Hessen auf Distanz zu halten. Der Start glich dementsprechend einer kalten Dusche. 0:2 (4./11.) stand es, ehe Kirnig mit einem Doppelschlag (14.) sowie Lampert (17.) die Gemüter vorerst beruhigte. Weitere Treffer des Duos (30./31.) tüteten nach dem Wechsel einen 5:3-Sieg ein.

Offensivspektakel sind beim Aufeinandertreffen mit dem letztjährigen Meister Konstanz quasi an der Tagesordnung. Und auch dieses Mal glich die Partie zeitweise einer Achterbahnfahrt. 2:4 sowie 4:6 hieß es bereits zu Gunsten der Gastgeber, dann drehten die Mittelfranken ihrerseits auf. Aus einer engen Verteidigung heraus startete der ESV seine Schlussoffensive – gekrönt mit fünf Treffern (34./35./35./40./40.) zum vielumjubelten Sieg.

ESV-Torhüterin Sturm unterstrich im abschließenden Bayerischen Derby gegen Schweinfurt ihre starke Leistung. Die 19-jährige zeigte sich erneut als zuverlässiger Rückhalt und feierte mit ihrem Team einen 7:2-Kantersieg über den neuen Meister.

Rollhockey ESV Ansbach Eyb

ESV Ansbach: Sturm (Tor), Spohrer, Kaas, S. Kirnig (10), Hinteregger (5), Lampert (7)

Ergebnisse:
Konstanzer REC 11:5 ERV Schweinfurt II
ESV Ansbach 5:3 TGS Frankfurt
Konstanzer REC 6:9 ESV Ansbach
ERV Schweinfurt II 4:3 TGS Frankfurt
ERV Schweinfurt II 2:7 ESV Ansbach
Konstanzer REC 9:1 TGS Frankfurt

Abschlusstabelle: 
Platz Mannschaft Spiel Tore Punkte
1 ERV Schweinfurt II 12 61:45 26
2 Konstanzer REC 12 84:54 22
3 ESV Ansbach 12 49:53 16
4 TGS Vorwärts Frankfurt 12 25:66 6

Zwei Aufholjagden und zwei Klatschen besiegeln Rang 4

Rollhockey: Bayerische Meisterschaft

In diesem Jahr sollte nicht mehr möglich sein. Der ESV Ansbach musste sich ein Jahr nach der Bayerischen Vize-Meisterschaft mit dem vorletzten Platz zufrieden geben. In Schweinfurt besiegelten letztlich zwei deutliche Niederlagen die Endplatzierung. Moral hatten die Mittelfranken zuvor gleich doppelt bewiesen, als man jeweils nach 1:3-Halbzeitrückstand noch vier Punkte holte. Der Pott blieb erwartungsgemäß in Unterfranken. Gastgeber und 2.Liga-Meister ERV Schweinfurt sicherte sich zum fünften Mal in Folge den Titel vor dem Überraschungsteam aus München.

Auf dem Papier am leichtesten eingeschätzt, sollte sich der ESV Regensburg als zäher Auftaktgegner erweisen. Trotz spielerischen Ansbacher Übergewichts waren es die Oberpfälzer, die sich im ersten Abschnitt eiskalt zeigten. Drei Gegentreffer per Konter bescherten dem ESV einen 1:3-Rückstand. Die Aufholjagd ließ bis in die Schlussphase auf sich warten. Frommann (21.) und Sven Kirnig (27.) brachten den Favoriten zurück ins Spiel, ehe Sekunden vor dem Abpfiff das Happy End folgen sollte. Paula Schreinecke bewies auf engstem Raum Durchsetzungsvermögen und schloss per Innenpfosten zum umjubelten 4:3 ab.

Mit dem Liga-Konkurrenten Schweinfurt II wartete im Anschluss der erste Meisterschaftsanwärter. Der designierte Regionalliga-Meister schien seiner Rolle auch in kürzester Zeit gerecht zu werden. Nach nur sechs Zeigerumdrehungen hatte es bereits dreimal im Ansbacher Gehäuse eingeschlagen. Kirnig (15.) und (21./29.) Frommann hießen erneut die Wegbereiter zum 3:3-Punktgewinn.

Der Bayerische Meister von 2013 war damit weiterhin im Titelrennen. Gegen den Zweitligisten Schweinfurt I war ein Dreier Pflicht, um tatsächlich an der riesen Sensation zu schnuppern. Wie im vergangenen Jahr hatte der haushohe Favorit sichtlich Probleme gegen die Ansbacher Hintermannschaft. Der 0:1-Pausenstand ließ noch alle Chancen für den ESV offen. Umso enttäuschender gestalteten sich die Schlussminuten. Binnen kürzester Zeit verlor der ESV seine Konzentration und konnte der Schweinfurt Offensivpower nichts mehr entgegensetzen.

Das vermeintliche Endspiel um den Vize-Titel gegen den TSV 1860 München brachte eine weitere Klatsche. Das 0:7 war nach dem mit Abstand schwächsten Tagesauftritt die logische Folge. Durch den Kantersieg sicherte sich das Team um den ehemaligen Nationalspieler Druzovic Platz 2.

ESV Ansbach:
Kaas, Sturm (beide Tor), T. Kirnig, Mathes, Goldhausen, S. Kirnig (4), Frommann (2), Schreinecke (1)

Ergebnisse:
ERV Schweinfurt I 7:3 ERV Schweinfurt II
ESV Ansbach 4:3 ESV Regensburg
TSV 1860 München 2:6 ERV Schweinfurt I
ERV Schweinfurt II 3:3 ESV Ansbach
ESV Regensburg 2:7 TSV 1860 München
ESV Ansbach 0:8 ERV Schweinfurt I
ERV Schweinfurt II 3:3 TSV 1860 München
ERV Schweinfurt I 9:0 ESV Regensburg
ESV Ansbach 0:7 TSV 1860 München
ESV Schweinfurt II 5:2 ESV Regensburg

Rollhockey: Bayerische Meisterschaft in Schweinfurt

Bayerische – Vize-Meister aus Ansbach in Außenseiterrolle

Die Rollhockey-Regionalliga Süd hat sich bereits in die Sommerpause verabschiedet, die Bayerische Meisterschaft steht noch vor der Tür. Traditionell bildet der Titelkampf auf Landesebene den Abschluss der ersten Saisonhälfte. Der ESV Ansbach geht dabei trotz der Vize-Meisterschaft 2017 als klarer Außenseiter ins Rennen. Mit dem ERV Schweinfurt I sowie II haben die Gastgeber gleich zwei heiße Eisen im Kampf um den Titel.

Neben dem Heimvorteil sprechen die jüngsten sportlichen Ergebnisse klar für die Unterfranken. Die Bilanz der Schweinfurter „Ersten“ lässt dabei keine Zweifel über die eigene Vormachtstellung aufkommen: Acht Bayerische Meisterschaften seit 2009 sowie beide bisherige Meisterschaften der 2016 neueingeführten bundesweiten 2.Liga sprechen eine deutliche Sprache. Doch auch die Regionalliga-Vertretung kann durchaus Ambitionen anmelden. Die „Zweite“ hat nochmal einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht und ist als souveräner Spitzenreiter der Rollhockey-Regionalliga-Süd noch ohne jede Niederlage.

Keine leichte Aufgabe also für den ESV, den Erfolg des vergangenen Jahres zu wiederholen. Damals blieb man als Ausrichter auf eigener Bahn ungeschlagen und trotzte selbst dem übermächtigen Zweitligisten ein 0:0-Unentschieden ab. Platz 2 war folglich der verdiente Lohn. Die Ausgangssituation ist vor allem aufgrund der dünnen Spielerdecke dieses Mal deutlich kniffliger. Somit wird der Fokus vornehmlich auf den Duellen gegen die weiteren Teilnehmer ESV Regensburg sowie dem TSV 1860 München liegen.

ESV Ansbach: 
Kaas, Sturm (beide Tor), T. Kirnig, Mathes, Goldhausen, S. Kirnig, Frommann

ESV punktet wieder – Minimalziel in greifbarer Nähe

Rollhockey-Regionalliga Süd

Die Vize-Meisterschaft außer Reichweite, die Chance auf Rang 3 bewahrt. Am vorletzten Turniertag der Rollhockey-Regionalliga Süd hat der ESV Ansbach seine Niederlagenserie doch noch gestoppt. Nach zwei weiteren Niederlagen zum Auftakt, feierten die Mittelfranken in der abschließenden Partie gegen Frankfurt einen souveränen 5:0-Kantersieg. Die Gastgeber holten damit einen „überlebenswichtigen“ Dreier. Durch den Erfolg schob man sich in der Tabelle an den Hessen vorbei und geht mit einem hauchdünnen Ein-Punkte-Vorsprung in das Saisonfinale. An der Spitze scheinen die Entscheidungen derweil bereits gefallen zu sein. Tabellenführer Schweinfurt II (23 Punkte) wird sich wohl Mitte September zum neuen Regionalliga-Meister küren und den aktuellen Titelträger aus Konstanz (16 Punkte) dieses Mal hinter sich lassen.

Trotz dünner Spielerdecke starteten die Hausherren selbstbewusst in das Fränkische Derby mit den favorisierten Schweinfurtern. Der ESV kontrolliert zu Beginn die Begegnung und belohnte sich für die konzentrierte Leistung mit der Führung durch Stoffle (11.). Dies bildete zugleich den Startschuss für eine offene Begegnung. Noch vor dem Pausenpfiff stellte der Spitzenreiter nach einem Konter auf 1:1. Trotz guten ersten Abschnitts schlichen sich zunehmende Unsicherheiten ins Ansbacher Spiel ein. Die Gäste bestraften dies eiskalt und zogen in der Schlussphase mit vier Treffern binnen zehn Minuten davon.

Dass die Kugel zwischen Ansbach und Noch-Meister Konstanz nicht nach wenigen Minuten bereits mehrfach im Netz gelandet war, lag in erster Linie am Torgehäuse. Gleich mehrmals zielten die Offensivreihen beider Teams „zu genau“ und scheiterten an Pfosten oder Latte. Die Gäste brachen schließlich als erstes den Bann (9.) und zeigten sich auch in der Folgezeit abgezockter. Während der ESV weiter mit dem Pech haderte, zog das Team vom Bodensee bis zur Pause mit 0:4 davon. Das Sturmduo Kirnig (23.) und Stoffle (24.) ließ unmittelbar nach dem Wechsel nochmal Hoffnung aufkommen. Für mehr sollte es jedoch im weiteren Verlauf nicht mehr reichen.

Die letzte Hoffnung lag damit auf dem wichtigen Aufeinandertreffen mit Vorwärts Frankfurt. Gegen die Hessen war ein Erfolg Pflicht, um nicht Platz 3 aus den Augen zu verlieren. Mit einer starken Angela Sturm im Tor belohnte sich der ESV endlich wieder für sein Spiel. Kirnig (14.), Stoffle (15.) sowie Debüt-Torschütze Kaas (18.) sorgten noch im ersten Abschnitt für eine kleine Vorentscheidung. Als Sven Kirnig schließlich einen Nachschuss selbst nochmal in die Luft hob und überlegt ins lange Eck abschloss (31.), war der Dreier endgültig gesichert. Benedikt Mathes setzte nach einem Querpass am langen Pfosten den Schlusspunkt (34.)

ESV Ansbach:
Sturm (Tor), Mathes (1), Kaas (1), Goldhausen (1), S. Kirnig (3), Stoffle (4), Zippel
Ergebnisse:
ESV Ansbach 2:5 ERV Schweinfurt II
Konstanzer REC 6:2 TGS Vorwärts Frankfurt
ESV Ansbach 3:9 Konstanzer REC
TGS Vorwärts Frankfurt 1:8 ERV Schweinfurt II
Konstanzer REC 4:4 ERV Schweinfurt II
ESV Ansbach 5:0 TGS Vorwärts Frankfurt
 

Rollhockey Heimturnier der 1. Mannschaft

Rollhockey-Regionalliga Süd in Ansbach

Auf eigener Bahn zum Punkten verdammt Regionalligist ESV Ansbach steht zum Auftakt der „Rückrunde“ bereits gehörig unter Druck. Am dritten Turnierspieltag helfen den Mittelfranken wohl nur zwei Siege, um sich im Kampf um die Rollhockey-Vize-Meisterschaft zu halten. Der Rückstand auf die Konkurrenten aus Konstanz und Frankfurt betragen derzeit fünf respektive zwei Punkte bei noch sechs auszustehenden Partien. Entschieden werden könnte bereits an diesem Samstag das Titelrennen. Tabellenführer Schweinfurt II wäre bei der maximalen Punkteausbeute nicht mehr vom Spitzenplatz zu verdrängen und könnte sich vorzeitig zum Meister küren.

Die Hoffnung, das Feld nochmal von hinten aufmischen zu können, liegt dabei auf dem Faktor Heimstärke. Vor den eigenen Fans gab es im gesamten Spieljahr 2017 keine einzige Niederlage und 15 von 21 möglichen Punkten. Personell gibt es im Vergleich zum Spieltag in Schweinfurt gleich drei Änderungen. Während Matthes und Top-Scorer Stoffle in den Kader zurückkehren, fehlt dagegen mit Tim Kirnig eine wichtige Abwehrstütze.

ESV Ansbach:
Kaas, Sturm (beide Tor); Matthes, Stoffle, Goldhausen, S. Kirnig, Schreinecke

Spielplan (Samstag, 7.Juli)
07.07.2018 11:00 ESV Ansbach – ERV Schweinfurt II
07.07.2018 12:00 Konstanzer REC – TGS Vorwärts Frankfurt
07.07.2018 13:15 ESV Ansbach – Konstanzer REC
07.07.2018 14:15 TGS Vorwärts Frankfurt – ERV Schweinfurt II
07.07.2018 15:30 Konstanzer REC – ERV Schweinfurt II
07.07.2018 16:30 ESV Ansbach – TGS Vorwärts Frankfurt

Tore: Punkte:
1 ERV Schweinfurt II 33:17 16
2 Konstanzer REC 39:30 9
3 TGS Vorwärts Frankfurt 15:29 6
4 ESV Ansbach 17:28 4

Rollhockey-Regionalliga Süd – ESV beim Tabellenführer gefordert

Rollhockey-Regionalliga Süd – ESV beim Tabellenführer gefordert

Nächster Einsatz für Regionalligist ESV Ansbach. Zum faktischen Abschluss der „Hinrunde“ geht es für alle Teams zum Tabellenführer ERV Schweinfurt II und darum sich bereits eine gute Ausgangslage für den Saisonendspurt zu verschaffen. Die enge Tabellensituation bietet noch allen vier Teilnehmern die Chance, sich im Kampf um die Spitze einzuschalten.

Aus Sicht des ESV könnte das aktuelle Klassement gerne so bleiben. Mit vier Punkten platzierten sich die Mittelfranken vorläufig auf Rang 2. Ein erfolgreicher Auftritt in Unterfranken könnte die Hoffnungen auf die erste Vize-Meisterschaft seit dem freiwilligen Abstieg 2015 schüren.

ESV Ansbach:
Kaas, Sturm (beide Tor), Goldhausen, T. Kirnig, S. Kirnig, Matthes, Schreinecke

Saisonauftakt mit Licht und Schatten

Rollhockey Regionalliga Süd Furioser Saisonauftakt mit Licht und Schatten

Der Auftakt in die diesjährige Regionalliga Süd hatte es für den ESV Ansbach in sich. Beim Turnier in Frankfurt legten die Mittelfranken mit vier Punkten einen zufriedenstellenden Saisonstart hin. Die Auftritte und Spielverläufe glichen jedoch zeitweise wahren Achterbahnfahrten: mehrmalige Führungswechsel, Punktgewinne gegen Meister Konstanz (7:6) bzw. Vize-Meister Schweinfurt (3:3) einerseits sowie eine bittere Niederlage gegen den Gastgeber andererseits (3:5). Der ESV positioniert sich damit bis zum nächsten Turnier in Schweinfurt Anfang Juni auf Rang 2. Weiterlesen